Das Internet als noch recht jungen Medium, begeistert die Massen. Es ist ein Markt, der derzeit immernoch stark wächst und die Akzeptanz steigert sich nahezu täglich.
Schon allein daher ist es nicht verwunderlich, dass auch entsprechend Geld in die virtuelle Landschaft fließt. Man braucht nur die richtige Idee und ein passendes Anfangskonzept, schon kann man damit schnell reich werden.
Gutes und noch recht aktuelles Beispiel aus Deutschland ist das Studentenverzeichnis StudiVZ. Längst ist es keine reine Studentencommunity, sondern wird von immer mehr Jugendlichen zum täglichen Austausch genutzt. Dabei bietet es ansich gar nicht so viel. Es sind einfach Ideen, die nichtmal neu sein müssen. Gut kombiniert und das passende Glück können dazu führen, dass man Erfolg hat. Und der war hier gegeben. Zwischen 50 und 100 Millionen Euro soll die Community Holtzbrinck Networks wert gewesen sein und das trotz aller negativen Schlagzeilen, die auch im GAU enden hätten können.
Viel überraschender war aber die kleine Kriegserklärung von Mircosoft an die Welt: Man offerierte offiziell ein Kaufangebot für Yahoo. Satte 44,6 Millarden US-Dollar wäre das Webportal dem Softwareriesen wert gewesen. Man hätte damit seine Macht von heute auf morgen stark erweitern können, was natürlich die Konkurrenz aus dem Hause Google sehr schnell auf den Plan rief. Diese mobilisierten sofort alle Kräfte und warnten vor der Übernahme und suchten Gespräche zu anderen Unternehmen, ob sie nicht Interesse an Yahoo hätten. Denn Google selbst hätte das Webportal kartellrechtlich wohl eh nicht bekommen.
Und Yahoo? Die ließ das erstmal kalt. Natürlich überprüfte man die Zahlen, ging aber selbst weiter auf den Expansionskurs, wenn auch in kleinerem Maße. So kaufte man sich das Forefox-Addon FoxyTunes, um dieses in die eigenen Angebot zu integrieren.
Weiterführende Links:
Das Angebot von Microsoft (golem.de)
Die Reaktion von Google
Google warnt!
Yahoo kauft FoxyTunes
Holtzbrinck kauft StudiVZ
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